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Arbeitgeberverband Lippe kritisiert Forderung der IG Metall Detmold


Detmold, 20.1.2016

Nach Vorstellung der IG Metall Detmold soll die Forderung auf Entgelterhöhung für die Beschäftigten in der Metall- und Elektro-Industrie zwischen 4,5 und 5,5 % liegen.

Der Arbeitgeberverband Lippe stellt dazu klar, dass dies eine von vielen Stimmen innerhalb der IG Metall sein wird. Entscheidend ist für uns, welche Forderung von der IG Metall Spitze in etwa 10 Tagen offiziell erhoben wird. Herr Dr. Ober als Vorsitzender der Fachgruppe für die Metall- und Elektro-Industrie im AGV Lippe sowie Hauptgeschäftsführer Marc-Henning Galperin werden der zentralen Verhandlungskommission der Arbeitgeber angehören.

Der Vorstellung, man könne eine Entgelterhöhung von 5,5 % in unseren Betrieben vertretbar umsetzen, tritt Hauptgeschäftsführer Marc-Henning Galperin entgegen. Tarifpolitisch komme es darauf an, wie die Wirtschaftslage bzw. die Aussichten 2016 in ganz NRW seien. Hier sei für 2015 festzustellen, dass das zweite Halbjahr für die Unternehmen nicht positiv verlaufen sei, was vor allem auf einen Einbruch beim außereuropäischen Export zurückzuführen sei. Die Aussichten für 2016 seien sehr zurückhaltend zu bewerten, da die Rezessionen in China, Brasilien und Russland sich auswirkten und auch das Geschäft mit südeuropäischen Ländern nicht stabil sei.

Hauptgeschäftsführer Marc-Henning Galperin: „Entscheidend für uns ist, dass die Unternehmen beim Entgelt nicht mehr verteilen können als sie erwirtschaften. Allein in den letzten drei Jahren sind die Entgelte um 14 % gestiegen bei einem Produktivitätszuwachs von nur 2 %. Mit durchschnittlich 53.000 EUR im Jahr verdienen unsere Mitarbeiter Weltklassevergütungen. Unsere Unternehmen stöhnen unter den ständig steigenden Belastungen, die sich kaum noch erwirtschaften lassen. Es geht also 2016 um den Wirtschaftsstandort für die Schlüsselindustrie in NRW und um sehr viele Arbeitsplätze. Wir dürfen die Belastbarkeit unserer Betriebe nicht weiter auf die Probe stellen. Es gibt bereits Unternehmen, die sich wegen der hohen Arbeitskosten an deutschen Standorten mit Investitionen zurückhalten.“


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Die Tarifvereinbarung sieht vor:

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ersten Stufe von 2,8 Prozent ab dem
1. Juli 2016 und in einer zweiten
Stufe von weiteren 2,0 Prozent ab
dem 1. April 2017.
▪ Zudem erhalten die Beschäftigten
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Der Arbeitgeberverband Lippe stellt dazu klar, dass dies eine von vielen Stimmen innerhalb der IG Metall sein wird. Entscheidend ist für uns, welche Forderung von der IG Metall Spitze in etwa 10 Tagen offiziell erhoben wird. Herr Dr. Ober als Vorsitzender der Fachgruppe für die Metall- und Elektro-Industrie im AGV Lippe sowie Hauptgeschäftsführer Marc-Henning Galperin werden der zentralen Verhandlungskommission der Arbeitgeber angehören.

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