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  Tarifergebnis für die Metall- und Elektroindustrie in NRW   
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Detmold. Wie der Arbeitgeberverband Lippe mitteilt ist nach 15 Stunden Verhandlung ein Tarifergebnis erzielt worden.

Die Tarifvereinbarung sieht vor:

Entgelt

▪ Eine Erhöhung der Tabellenentgelte und Ausbildungsvergütungen in einer ersten Stufe von 2,8 Prozent ab dem 1. Juli 2016 und in einer zweiten Stufe von weiteren 2,0 Prozent ab dem 1. April 2017.
▪ Zudem erhalten die Beschäftigten einen Pauschalbetrag in Höhe von 150 Euro.

Laufzeit

▪ Der Tarifvertrag gilt rückwirkend zum 1. April 2016, hat eine Gesamtlaufzeit von 21 Monaten und endet am 31. Dezember 2017.

Differenzierende Wettbewerbskomponente

▪ Betriebe, die eine unterdurchschnittliche Ertragslage aufweisen, können die Tarifvertragsparteien
o die für den Monat Juni 2016 gewährte Einmalzahlung auf Null abbedingen oder verschieben und
o die Tariferhöhungen der zweiten Stufe um drei Monate verschieben.

Hauptgeschäftsführer Marc-Henning Galperin, selbst Mitglied der Verhandlungskommission bewertet den Abschluss als vertretbar: "Auf der einen Seite steigt die Entgelttabelle um 4,8 % an - allerdings innerhalb einer langen Laufzeit, was die Belastung insgesamt dämpft. Die lange Laufzeit erhöht die Kalkulationssicherheit für die Betriebe. Für uns war vor allem auch wichtig denjenigen Betriebe, die eine unterdurchschnittliche Ertragslage haben, die Möglichkeit zu eröffnen die tarifliche Belastung zu reduzieren. Damit wollen wir die Tarifbindung und die Tarifautonomie stärken, die ihre Funktion nach wie vor erfüllen. Dazu müssen die Tarife aber kompatibel für unsere Unternehmen bleiben.“

Der Tarifvertrag ist ein Pilotabschluss und soll bundesweit übernommen werden. Die Gremien der Arbeitgeber müssen dem Abschluss noch zustimmen.


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  Aktuelle Meldungen  

Arbeitgeberverband Lippe: Forderungsempfehlungen der IG Metall von um die 6 % „unverträglich für NRW und den M+E-Standort Lippe“

14.09.2017
Detmold. Der Arbeitgeberverband Lippe schließt sich den Äußerungen des Metallarbeitgeber-Präsidenten NRW Arndt G. Kirchhoff an, der die Forderungsempfehlungen der IG Metall von 6 % für die 700.000 Beschäftigten des größten Industriezweigs in NRW als „unverträglich für den M+E-Standort Nordrhein-Westfalen“ zurückgewiesen hat.

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Tarifergebnis für die Metall- und Elektroindustrie in NRW

13.05.2016
Detmold. Wie der Arbeitgeberverband Lippe mitteilt ist nach 15 Stunden Verhandlung ein Tarifergebnis erzielt worden.

Die Tarifvereinbarung sieht vor:

Entgelt
▪ Eine Erhöhung der Tabellenentgelte
und Ausbildungsvergütungen in einer
ersten Stufe von 2,8 Prozent ab dem
1. Juli 2016 und in einer zweiten
Stufe von weiteren 2,0 Prozent ab
dem 1. April 2017.
▪ Zudem erhalten die Beschäftigten
einen Pauschalbetrag in Höhe von 150
Euro.

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Tarifabschluss für die kunststoffverarbeitende Industrie in Lippe

08.04.2016
Detmold – wie der Arbeitgeberverband Lippe mitteilt, haben sich die Tarifparteien am gestrigen Abend auf einen Tarifabschluss für die lippische Kunststoffindustrie geeinigt.

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Arbeitgeberverband Lippe kritisiert Forderung der IG Metall Detmold

20.01.2016
Nach Vorstellung der IG Metall Detmold soll die Forderung auf Entgelterhöhung für die Beschäftigten in der Metall- und Elektro-Industrie zwischen 4,5 und 5,5 % liegen.

Der Arbeitgeberverband Lippe stellt dazu klar, dass dies eine von vielen Stimmen innerhalb der IG Metall sein wird. Entscheidend ist für uns, welche Forderung von der IG Metall Spitze in etwa 10 Tagen offiziell erhoben wird. Herr Dr. Ober als Vorsitzender der Fachgruppe für die Metall- und Elektro-Industrie im AGV Lippe sowie Hauptgeschäftsführer Marc-Henning Galperin werden der zentralen Verhandlungskommission der Arbeitgeber angehören.

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